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Stress regulieren und Widerstandsfähigkeit stärken mit der TRE-Methode

Stress ist eine Reaktion des eigenen Körpers, die fast jede*r von uns schon einmal erlebt hat. Oft sind Berufstätige davon betroffen, immer häufiger aber auch ehrenamtlich engagierte Menschen. Gerade im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren sich viele in bester Absicht und überschreiten dabei doch schnell ihre eigenen Grenzen ohne sich dessen unbedingt bewusst zu sein. Körperliche Symptome, Schlaflosigkeit, Gedankenkarusselle und Antrieblosigkeit bis hin zum Kontaktabbruch, können die Folge sein.

Doch soweit muss es nicht kommen. Unser Körper verfügt nämlich über einen natürlichen Mechanismus, der die Übererregung selbst regulieren kann. Er wird durch ein leichtes Zittern bzw. Schütteln aktiviert und führt dazu, dass sich das Nervensystem neu ausbalanciert – und wir dadurch nicht nur Stress abbauen, sondern auch wacher, aufmerksamer und widerstandsfähiger werden. In dem zweitägigen Workshop lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mithilfe der TRE-Methode diesen Mechanismus selbst zu aktivieren.

Was bedeutet TRE? Die TRE-Methode stammt ursprünglich aus dem Bereich der Traumabewältigung und bedeutet übersetzt etwa so viel wie „Körperübungen zur Trauma-Entspannung“. Die regelmäßige Praxis von TRE ermöglicht es, dass Teile des Gehirns nach und nach besser miteinander integriert werden. TRE-Praktizierende berichten häufig, dass Stress und Schmerzen deutlich abnehmen, die Schlafqualität steigt und sich insgesamt mehr Ruhe, Gelassenheit und Freude einstellen. Probieren Sie es selbst. Bei dem Workshop handelt es sich um eine Einführung in TRE, die es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglicht, anschließend im Selbststudium zuhause weiter zu üben.

Was ist für die Teilnahme am Workshop nötig? Aufmerksamkeit – und die Bereitschaft, sich selbst wahrzunehmen. Es ist kein Fitnessprogramm. Außerdem sollten eine Yogamatte, ein kleines Kissen, eine dünne Decke und bequeme Kleidung mitgebracht werden.

Die Referentin Franziska Nürnberger arbeitet als Heilpraktikerin/Psychotherapie in Berlin seit 10 Jahren hauptsächlich mit TRE: z.B. in der Burnout-Prävention, in der Arbeit mit geflüchteten Menschen oder auch in Akut-Situationen mit einer hohen traumatischen Belastung.


Organisatorisches:

Wenn Sie für sich bereits festgestellt haben, dass sich „etwas ändern muss“ oder wenn Sie ein wertvolles Werkzeug erlernen möchten, um Stress schon frühzeitig zu begegnen, dann melden Sie sich bitte bis spätestens zum 26. Februar 2018 an. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung: Anlaufstelle zur Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe. Telefon: 0171-3389553, E-Mail: anlaufstelledrk-betreuungsdienste.de 

Die Kursgebühr beträgt 20€ p.P. für ehrenamtlich engagierte Personen, 50€ p.P. für Hauptamtliche und kann vor Ort entrichtet werden. Die Verpflegung während der beiden Tage ist im Preis enthalten.

Der Workshop findet am Samstag, 02.03.19, von 10:00-17:00 Uhr und am Sonntag, 03.03.19, von 10:00-15:00 Uhr beim DRK Zentrum Schwarzenbek, Bismarckstraße 9b, 21493 Schwarzenbek statt.

Wichtige Hinweise:

Der Workshop befähigt nicht dazu, andere Personen in der Methode zu unterrichten, sondern ist als eine wirksame Form der Selbsthilfe gedacht. Für schwangere Frauen ist der Workshop nicht geeignet. Falls besondere gesundheitliche Beschwerden vorliegen (z.B. kürzlich erfolgte Operationen), empfiehlt es sich vor der Anmeldung Kontakt zur Frau Nürnberger aufzunehmen (Tel.: 01573-8941586). Mehr Informationen zu TRE finden Sie auch unter www.traumaheilarbeit.com